Projekt Beschreibung

Ausgehend von der Neuroplastizität des Gehirns entwickelt Isabella Sarto-Jackson eine interdisziplinäre Sichtweise auf den Umgang mit traumatischen Erlebnissen. Teilweise epische historische Entwicklungen und Fallbeispiele bündeln sich dann doch in aktuell verwertbare Schlussfolgerungen. Die enge Verflochtenheit von Genen und sozialen Beziehungen in Verbindung mit der Umwelt prägen die Vernetzung im Gehirn. Traumatische Erlebnisse haben einen großen Anteil an der Reifung und Entwicklungsstörungen.
Zum Schluss bündelt sie die Entwicklung der Resilienzförderung in Beispielen des „circle of courage“, Victor Frankls Logotherapie und Andersons Psychoedukation. Es geht ihr darum, das Narrativ über die eigene Lebensgeschichte neu zu interpretieren. Diese Herausforderung zu einer lebensbejahenden Strategie zur Selbstwirksamkeit sieht sie als Kernaufgabe der therapeutischen Arbeit.
Christian Beuker, Männerforum Niedersachsen
Christian Beuker, vaeter-netz.de

Quelle:
Trauma und Gehirn: Wie soziale Erfahrungen die Hirnentwicklung prägen
von Isabella Sarto-Jackson
312 Seiten, 49€
ISBN: ‎978-3608989373
Herausgeber: Klett-Cotta
www.klett-cotta.de