Väter können zu einem besseren Schlaf des Säuglings und damit beider Elternteile beitragen. Der außergewöhnliche Geruchssinn der Babys ist stark auf den Duft der Milchdrüsen fixiert und bei unruhigem Schlaf wird dadurch der Appetit geweckt.
Außerdem sind die Brustwarzenhöfe von „Montgomery-Drüsen“ durchsetzt, die ein weißliches Sekret absondern, das „eine besondere Rolle bei der Anziehung des menschlichen Säuglings zur stillenden Brust“ spielt, so das deutsch-französisches Forschungsteam, welche die Olfaktion untersucht.
Ist der Vater allerdings in der Nähe des Kindes, werden diese mütterlichen Milchgerüche überdeckt und somit treten diese Art von Begehrlichkeiten in den Hintergrund.
Zur Studie über die Geruchswahrnehmung vom Neugeborenen bis zum Jugendlichen und darüber hinaus. Mehr unter: https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC7209940/