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Adoption von Stiefkindern nur mit Trauschein

Wer die Kinder seines Partners adoptieren will, um sie auch rechtlich zu gemeinsamen Kindern zu machen, muss dafür verheiratet sein.
Das geht aus einem Urteil des Bundesgerichtshofs (Az. XII ZB 586/15) hervor. Die Richter verwiesen auf die gesetzlichen Regelungen dazu. Demnach ist eine Adoption nur mit Trauschein oder für eingetragene Lebenspartnerschaften möglich. Damit sind eine verwitwete Mutter und ihr neuer Lebensgefährte auch in letzter Instanz gescheitert. Kritiker sind der Ansicht,

BGH stärkt Umgangsrechte getrennter Eltern

Getrennt lebende Eltern haben künftig Anspruch darauf, ihr Kind auch gegen den Willen des anderen Elternteils zur Hälfte betreuen zu dürfen. Maßstab ist allerdings das Kindeswohl, entschied der Bundesgerichtshof in Karlsruhe.
Der Maßstab für die Anordnung solch eines sogenannten paritätischen Wechselmodells "ist neben den beiderseitigen Elternrechten allerdings das Kindeswohl, das vom Gericht nach Lage des jeweiligen Einzelfalls zu prüfen ist", entschied der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe (XII ZB 601/15).

Test: Getreidebreie

Zwei Esslöffel Getreideflocken oder -grieß aus der Packung, etwas Milch dazu und ein bisschen Obst: Fertig ist die Babybeikost. Leider ist sie jedoch nicht immer schadstofffrei: In mehr als der Hälfte der Breie hat das Labor Mineralölbestandteile nachgewiesen. Diese können sich im Körper anreichern und haben in Tierversuchen zu Organschäden geführt. Getreidebreie mit Reisanteil bzw. reine Reisbreie sind zudem besonders stark mit anorganischem Arsen belastet. Einem Produkt wurde unnötigerweise Zucker zugesetzt.
Die März-Ausgabe des ÖKO-TEST-Magazins gibt es seit dem 23. Februar 2017 im Zeitschriftenhandel. Das Heft kostet 4,50 Euro.

Aus dem Inhalt:

Kinder­wagen im Test: Nur drei sind gut und sicher

Die beiden teuersten Kinder­wagen im Test sind mit Schad­stoffen belastet, andere Modelle können kippen oder sind unbe­quem. Nur drei Kinder­wagen sind gut. Die Stiftung Warentest hat für die März-Ausgabe der Zeit­schrift test zwölf Kombi-Kinder­wagen zu Preisen von 299 bis 1080 Euro geprüft. Die Ergeb­nisse von Gut bis Mangelhaft sind auch unter www.test.de/kinderwagen veröffent­licht.

Kranke Kinder immer öfter vom Papa betreut

Väter melden sich immer öfter von der Arbeit ab, um ihre kranken Kinder zu Hause zu pflegen. 2016 wurde laut Analyse der DAK-Gesundheit die Rekordmarke von 23 Prozent erreicht. Im Vergleich zu 2010 hat sich der Wert nahezu verdoppelt (2010: 13 Prozent). Besonders engagiert sind Väter in Thüringen und Sachsen: Hier lag die Betreuungsquote bei knapp 30 Prozent.

Jeder dritte Vater in Niedersachsen bezieht Elterngeld

Immer mehr Väter in Niedersachsen nehmen Elterngeld in Anspruch. Neue Zahlen des Statistische Bundesamt zeigen für Niedersachsen (im zweiten Quartal 2015), das 33,2 Prozent der Väter Elterngeld bezogen haben. In Niedersachsen stieg der Anteil der Väter, die für die Kindererziehung eine berufliche Auszeit nahmen um 1,5 Prozent an.
Spitzenreiter bei der Väterbeteiligung war bundesweit weiterhin Sachsen mit 46,7 Prozent, gefolgt von Bayern (43,4 Prozent) und Thüringen (42,7 Prozent). Die geringsten Werte bei der Väterbeteiligung wiesen Bremen mit 27,3 Prozent und das Saarland mit 24,5 Prozent auf.

Deutschland diskriminiert nichteheliche Kinder im Erbrecht

Der Europäische Menschenrechtsgerichtshof hat die Rechte von in den Kriegs- und Nachkriegsjahren unehelich geborenen Kindern gestärkt. Diese werden nach wie vor durch eine Stichtagseregelung diskriminiert, so das einhellige Urteil der Richter.
Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat Deutschland wegen Diskriminierung unehelicher Kinder im Erbrecht verurteilt. Die Richter in Straßburg gaben der Beschwerde einer Frau statt, der Ansprüche am Erbe ihres Vaters verwehrt worden waren. Sie kann jetzt auf ein Schmerzensgeld hoffen, dessen Höhe das Gericht noch festlegen wird. Die Bundesregierung kann gegen dieses Urteil (Aktenzeichen: 29762/10) innerhalb von drei Monaten noch Rechtsmittel einlegen.

Das Rosenheimer Modell

Im deutschen Familienrecht gilt bisher nach der Trennung der Eltern das Prinzip „einer betreut, einer bezahlt“. Es haben sich neue Ideen entwickelt, wie Veränderungen in der Gesellschaft Rechnung tragen. Die erwerbstätige Mutter und der betreuende Vater sind längst in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Das Prinzip „beide betreuen, beide bezahlen“ („Shared Parenting“) hat gesellschaftlich das alte Familienmodell abgelöst. Eine möglichst paritätische Aufteilung der Betreuung und der Erwerbstätigkeit werden heute gesellschaftlich gefordert und staatlich gefördert. Es ist das gewünschte Familienmodell moderner Familien. Das heutige deutsche Recht wird den Bedürfnissen dieser moderner Trennungsfamilien nicht mehr gerecht. Hier besteht beim Gesetzgeber akuter Handlungsbedarf, neue Lösungen zu entwickeln. Das Rosenheimer Modell kann diese Lücke füllen.

ÖKO-TEST-Magazin Februar 2017

Aus dem Inhalt:
Überraschende und bedenkliche Ergebnisse zu Reis, Buntstiften und Babybodys.
Die Februar-Ausgabe des ÖKO-TEST-Magazins gibt es seit dem 26. Januar 2017 im Zeitschriftenhandel. Das Heft kostet 4,50 Euro.

Partnerschaftliche Vereinbarkeit – Die Rolle der Betriebe

Die neue Studie des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung ist erstmals systematisch der Frage nachgegangen, welche Rolle die Betriebe für die Arbeitszeitentscheidungen von Eltern spielen.
Wie kann Vereinbarkeit von Beruf und Familie gelingen – und zwar sowohl bei Frauen als auch bei Männern? Die Arbeitsteilung von Paaren entscheidet sich nicht nur innerhalb der Familie. Unternehmen setzen die Rahmenbedingungen für die Realisierung von Arbeits- und Auszeitwünschen und tragen somit auch Verantwortung für Konsequenzen, die Erwerbsunterbrechungen und Arbeitszeitreduzierungen für das berufliche Fortkommen von Müttern und Vätern haben. Ziel des Forschungsprojektes „Betriebliche Gelingensbedingungen einer partnerschaftlichen Aufteilung von Erwerbs- und Familienarbeit“ war es daher, zu untersuchen, unter welchen Bedingungen sich Mütter und Väter Erwerbs- und Familienarbeit ausgewogen aufteilen. Basierend auf Analysen der eigens für dieses Projekt erhobenen qualitativen und quantitativen Daten konnten erstmals folgende Forschungsfragen beantwortet werden:

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